Digital Retail

von AMU Alumni Club - erstellt am 08.04.2018

Cross-Channel-Inszenierung im Shop durch das Zusammenwirken von analog und digital

Wir freuen uns euch vom gestrigen spannenden Nachmittag berichten zu dürfen. Unsere AMU Alumni Bernd Albl (Managing Director der Division Digital Retail) und Evelyn Ring (Shop Academy Manager) gaben uns unvergessliche Einblicke in die spannende Welt der Umdasch Shoppfitting.

 

Bernd stellte uns Anfangs kurz die Tätigkeitsbereiche der Umdasch Shoppfitting vor. Vor allem die Shopdesigns für die Bereich Food Retail und Lifestyle Retail machen einen großen Teil des Unternehmens aus. Doch gibt es auch immer wieder exklusive Anfragen, wo die Kreativität unserer Alumni gefragt wird. So wurde zum Beispiel der Boden einer abgerissenen Sporthalle in Amstetten für die Inszenierung eines Nike Stores in London wiederverwendet und begeistert nun dort mit seinem Used Look sowohl die Kunden als auch die Angestellten.

Doch der Schwerpunkt unseres gestrigen Nachmittags war die Kombination bzw. die Integrierung der digitalen Möglichkeiten in die stationären Läden. So werden Displays aller Art entwickelt um Preise, Informationen und vieles mehr anzuzeigen. Ein Beispiel dafür ist das „Magic Mirror Display“: Dabei handelt es sich um eine innovative Kombination von Spiegel und Display. So können sich Kunden beispielsweise in einem Bekleidungsgeschäft darin betrachten und bekommen gleichzeitig ergänzende Informationen zum anprobierten Kleidungsstück direkt neben dem eigenen Spiegelbild angezeigt

Auch spielen in manchen Brachen Virtual Reality und Augmented Reality eine interessante Rolle. So kann man sich bereits in einigen Audi Stores den eigenen Traumwagen konfigurieren und diesen mithilfe von Virtual Reality gleich im Anschluss Probefahren. So entstehen wiederum neue Möglichkeiten wie das teilweise begrenzte Platzangebot optimal ausgenutzt werden kann. Einer dieser „neuen“ Audi Stores ist zum Beispiel mitten in einer Shopping Mall in Istanbul.

Die Nike Town und die Audi Welt in Berlin sind auf jeden Fall sehr zu empfehlen, wenn es darum geht sich Vorreiter von Stores anzusehen, die bereits erfolgreich die analoge mit der digitalen Welt verknüpfen. Aber auch in Österreich gibt es immer wieder Stores wo digitale Neuheiten auf die Usability getestet werden – so ist es zum Beispiel beim Spar am Campus der Wirtschaftsuniversität in Wien der Fall.

Nach einem kurzen Netzwerkkaffee durften wir dann anschließend auch noch die eindrucksvolle Welt der Schalungstechnik kennenlernen. Der Name der Doka Österreich GmbH leitet sich von österreichischen Donaukraftwerken ab, was der erste Auftrag des Unternehmens in den 1950er Jahren war. Mittlerweile ist doka einer der Weltmarktführer in diesem Bereich, baut die größten Gebäude der Welt und ist nicht nur in der Region ein sehr wichtiger Arbeitgeber.

 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei euch, Bernd und Evelyn, für die spannenden und anschaulichen Einblicke, die ihr uns gestern gegeben habt. Wir würden uns freuen wenn wir uns sehr bald wiedersehen, zum Beispiel bei einer unserer nächsten Veranstaltungen, wie dem Tag der offenen Tür (14.04.2018, FH Campus Wieselburg) oder dem AMU Alumni Stammtisch am 24.05.2018 in Wien (Location wird wetterbedingt noch bekanntgegeben).